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Erotik-News: CSD in BerlinTausende Schwule, Lesben und Transsexuelle in den schrillsten Kostümen tanzten am Samstag beim Christopher Street Day in Berlin.
Alles war zu sehen: Von Engelskostümen über zerrissenen T-Shirts und Ganzkörper-Latexanzüge bis hin zu schlichter nackter Haut. In Berlin feierten 550 000 Besucher den 31. Christopher Street Day (CSD). Unter dem Motto "Stück für Stück ins Homoglück - Alle Rechte für Alle" demonstrierten sie bei ihrem Zug zur Siegessäule für einen grundgesetzlich verbrieften Schutz Homosexueller vor Diskriminierung.
Für ihr Idol Michael Jackson nutzten einige Fans die Parade als Trauerzug. Ein paar andere Schwule verkleideten sich als Landwirte und trugen das Schild: "Bauer sucht Mann."
Jan Salloch, Vorstand des Vereins CSD-Berlin, der die bunte Parade im Anzug begleitete, sagte "Ich bin überwältigt", während die rund 50 Wagen - darunter gewaltige bunte Sattelschlepper aber auch klapprige, kleine Eiswagen - unter lauter Elektromusik losrollten. Im Vergleich zum vergangenen Jahr waren 50 000 Besucher mehr gekommen und die Stimmung war ausgelassen.
Fast genau drei Monate vor der deutschen Bundestagswahl zeigten sich auch zahlreiche Politiker auf dem CSD. Der regierende Bürgermeister Wowereit feierte auf dem Wagen der Schwusos, der Lesben und Schwulen in der SPD mit, die Fraktions-Chefin der Grünen, Renate Künast, mischte sich ebenfalls unter das bunte Volk und auf der Abschlusskundgebung sprach Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD).
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